Die Nachteile von Website-Baukästen

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Viele Interessenten kommen immer wieder auf uns zu, die stets ähnliche Erfahrungen gemacht haben:

Sie haben sich ihre eigene Firmenwebsite kostenlos oder vermeintlich sehr günstig mit einem Website-Baukasten erstellt. Doch bei der Umsetzung tauchten sehr schnell Probleme auf und genauso schnell wurden einem die Grenzen aufgezeigt.

Laut Werbeversprechen sollen Website-Baukästen eigentlich so ziemlich alles können. Inhalte einfach selbst pflegen, ganz schnell neue Seiten aufbauen und individuell präsentieren –  und das alles ganz Kenntnisfrei erstellen zu können.

Die Vorteile von Website-Baukästen

Eigentlich sind die Vorteile schnell gelistet.
  • Geschwindigkeit in der Erstellung
  • Erstellungskosten

Allesamt Ziele, die für private Internetseiten, Einzelunternehmen oder Kleinstprojekte vielleicht auch wichtige Kennzahlen sind – für Unternehmen, die eine nachhaltige Entwicklung online erreichen möchten ist das allerdings nicht ausreichend.

Warum ein Website-Baukasten nicht ausreicht

Die Ernüchterung bei Nutzern von Baukästen ist groß: Die Technik eines Baukastens ist für nachhaltige Marketingziele meistens nicht ausreichend. Gerade in umkämpften Märkten zeigt der Baukasten Schwächen aufgrund seiner mangelhaften Technik und eines geschlossenen Frameworks.
Ein Website-Baukasten verspricht zwar schnell und ohne Programmierkenntnisse eine Website erstellen zu können. Doch unsere Erfahrung zeigt, dass fast keine Webseite mehr ohne Individualisierung auskommt. Das SEO ist ein immer größer werdendes Thema, dass sich in die Strategie des gesamten Unternehmens einbetten muss.

Die Nachteile von Website-Baukästen – konkrete Probleme mit Jimdo und Co.

Qualität: Quellcode-Chaos

Der Wunsch, möglichst viel an der Seite ohne Programmierkenntnisse ändern zu können, führt zu einem negativen Effekt: Baukästen produzieren mit jedem Element und mit jeder Anpassung der Website-Elemente zusätzlichen Quellcode. Dies schafft auf Dauer ein Code-Chaos, wo auch erfahrene Web-Entwickler nicht mehr durchblicken. Die Internetseite in einem Baukasten mündet irgendwann in ein Flickwerk.

Design: Gefangen in vorgefertigtem Standard

Hinsichtlich der Gestaltung bieten die Baukästen lediglich die Möglichkeit, aus verschiedenen vorgefertigten Designs eines auszuwählen. Neben einem Logo, der Schriftart und den Bildern und Farben gibt es kaum eine Gestaltungsoption. Es bleibt dann nur noch die beschränkte Auswahl an verfügbaren Modulen. Aber selbst mit Programmierkenntnissen kann eine Baukasten-Webseite nie individuell aufgebaut werden. Wer Wert auf ein grafisch stimmiges Konzept legt, ist hier definitiv falsch.

Weiterentwicklung: Kaum flexibel

Inhaltsseiten lassen sich in einem Baukasten-System in der Regel gut anlegen. Sobald aber Individualisierungen angedacht sind, wie beispielsweise Produktfilter, Schnittstellen, die Integration von Marketing-Tools wie Newsletter oder weitere Anpassungen am Template erforderlich sind, zeigt sich die ganze Problematik des Baukasten-Systems. Hier ist das Angebot an Erweiterungen begrenzt – und selbst wenn eine Erweiterung ansatzweise weiterhelfen würde: Sie kann doch nicht nach Wunsch individualisiert werden. Bei den gängigen Systemen wie z.B. WordPress gibt ein großes Portfolio an bestehenden Erweiterungen und diese können noch weiter individualisiert werden.

Zugriff: Beim Anbieter gefangen

Der Nachteil von Website-Baukästen ist, dass Baukastenanbieter keinen flexiblen Zugriff per FTP auf die Webseite anbieten. Es ist daher fast ausgeschlossen, sowohl direkt in den Quellcode einzugreifen – noch kann man auf einen anderen Server umziehen. Die Webseite kann also nicht umgezogen werden – solange Sie die Baukasten-Webseite betreiben. Sie müssen Kunde beim Anbieter bleiben, die Einschränkungen hinnehmen und sich mit dem Ergebnis zufriedengeben.

Der größte Nachteil von Website-Baukästen

Einige unserer Kunden haben bereits versucht, mit Baukästen wie Jimdo oder WIX Ihre Vorstellung einer funktionierenden Internetseite zu realisieren. Sie versuchten sich Programmier-Wissen anzueignen, haben Anleitungen im Web gelesen und Videos angeschaut. Doch ihre eigenen Vorstellungen konnten sie mit Baukästen einfach nicht umsetzen. Viel schlimmer ist aber, dass sie viel Zeit investiert haben, statt sie eigentlich zu nutzen um das Kerngeschäft weiter auszubauen und an der strategischen Ausrichtung des Unternehmens zu arbeiten. Mit dem Ergebnis, dass dann sowohl die bisherige (zeitliche) Investition in die Internetseite umsonst war als auch der Online-Unternehmenserfolg ausblieb.